Artikel-Schlagworte: „Liebe“

Opfer

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Heute Nacht war mir der Genuss des Films “Eagle Eye” gegönnt, den man wohl am Besten mit dem Genre Crime charakterisieren kann. Und als Fazit dieses doch sehr gut gelungenen Filmes habe ich eine Sache gezogen:

Egal aus welcher Vorgeschichte heraus, egal mit welchen Voraussetzungen, egal in welcher Lage, egal mit welchen Optionen, egal mit welcher Erfolgsaussicht und egal mit welchen Zukunftsvisionen – wenn wir im Leben etwas wirklich tun sollten, dann ist das, alle Personen, die uns lieb und teuer sind zu schützen, vor Unheil zu bewahren beziehungsweise nur nach ihrem Glück zu streben, unabhängig davon, welche Unannehmlichkeiten, Lebenskrisen oder sonstigen Situationen sich daraus für einen selbst ergeben. Das heißt, man sollte stets unter Inkaufnahme von Selbstaufgabe das Glück seiner Nächsten zu erlangen suchen.

Sicherlich mögen Sie nun als Argument anführen, dass die ureigenen Instinkte der Menschen eben dies nicht vorgeben, sondern darlegen, dass es nur von Vorteil ist, den eigenen Leib und das eigene Leben um jeden Preis möglichst unversehrt zu bewahren. Allerdings unterliegt unser Alltag und damit nahezu alles Materielle, mit dem wir zu tun haben, fortwährenden Veränderungen. Also wieso nicht auch die dringend notwendigen Überlebensinstinkte des Individuums? Es geht nicht mehr darum, sich selbst zu schützen. Es geht darum, den Mitmenschen soweit wie nur irgend möglich weiterzuhelfen. Und diesem neuen Instinkt sollten wir uns beugen.

In meinem Fall werde ich natürlich Opfer bringen. Opfer in jeder Hinsicht. Opfer für meine Sandra. Denn es reicht in einer Beziehung – noch dazu der oft kritisierten Beziehungsform Fernbeziehung – nicht, sich zu sagen, dass man sich liebt und damit ist gut. Nein, man muss dem Partner beweisen, wie sehr man ihn liebt. Sicherlich, es mag Frauen geben, die ganz und gar nicht umsorgt sein wollen, aber ich wage mal zu behaupten, dass ein Großteil der Damenwelt doch froh ist, einen Mann an ihrer Seite zu haben, der sich um sie sorgt. Aber wenn die Chemie zwischen zwei Leuten passt, kann man zusammen ohne viel darüber nachzudenken grenzenlos und zeitlos glücklich werden; und so eine Person ist meine Sandra!

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Teil 2: Anwendbarkeit auf Beziehungen

Montag, 28. Dezember 2009

(Teil 1: (Gibt es) Schicksal oder Prädestination?)

Nun ist die naheliegenste Frage ja wohl, ob die Regeln von Schicksal respektive Prädestination auch auf ein in meinem Blog oft angesprochenes bzw. angeschriebenes Thema, Beziehungen, anzuwenden sind.

Meiner bescheidenen Meinung nach sind sie es, auch wenn manche Leute mir nachsagen, dass ich keine Ahnung von Liebe hätte. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

Es scheint natürlich vorbestimmt zu sein, wann und wie, mit welchen Hürden und Schwierigkeiten, in welchen Lebenssituationen und unter welchen Umständen man den wirklichen Partner für ein ganzes Leben kennen lernt – oder auch nur einen vermeintlichen Lebenspartner. Das Ende einer missglückten Beziehung, in die viele Hoffnungen und Zukunftspläne gesetzt waren, muss nicht zwingend den Weltuntergang bedeuten. Sicherlich, in seltenen Fällen könnte man damit leichtsinnigerweise seine einzig große und wahre Liebe fürs Leben einfach so verspielt haben. Aber in den meisten Fällen folgt diese noch in der Zukunft. (weiterlesen…)

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Laster der Liebe

Samstag, 21. November 2009

Selbst in der glücklichsten Beziehung kommen von Zeit zu Zeit Unsicherheiten, Meinungsverschiedenheiten oder Unstimmigkeiten auf. Manchmal auch nur weil einer der beiden Partner sich unwohl in seiner Haut fühlt oder seine eigenen oder die gegenseitigen Gefühle anzweifelt.

Manchmal sind Beziehungskrisen-ähnliche Vorfälle aber auch nur rein Launisch bedingt. Wenn einer der beiden Partner einer seinem Charakter nicht entsprechenden Stimmung unterliegt und der andere Partner mit ihm fühlt, ergibt sich daraus zwangsweise eine Situation, die die Partnerschaft mehr gefährdet als dass sie den Zusammenhalt zum Überstehen neuer Situationen fördern würde.

Alles in allem gibt es viele mögliche Gründe und Ursachen für Probleme in einer Beziehung, viele davon mit relativer Sicherheit noch unbekannt oder unerforscht. Aber jede(r) einzelne kann zur Aufsplittung einer Beziehung führen…

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Warum muss die Welt so groß sein?

Sonntag, 27. September 2009

Manchmal fragt man sich, warum die Welt so ungerecht ist. Und manchmal kommt auch die Frage auf, warum die Welt nicht kleiner sein kann. Die Entfernungen sind manchmal viel zu groß…

Wenn man Leute aus anderen Bundesländern oder gar anderen Ländern kennen lernt und schätzen lernt, kommt unweigerlich bald der Gedanke an ein Treffen auf. Aber wie anstellen? Treffen über die Grenzen eines Landes hinweg sind fast immer unmachbar… Man sagt zwar oft, dass die Liebe Grenzen überschreiten kann, aber schon bei guten Bekanntschaften ist das absolut ausgeschlossen…

Eigentlich ist die Welt somit ja einfach nur ungerecht… Man wird hingehalten, unzufrieden, nach etwas verlangend, was man wohl nie erreichen wird…

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Ferne Liebe

Samstag, 19. September 2009

Nicht wenige Leute halten wenig von Fernbeziehungen, da sie meinen, dass solcherlei Partnerschaften unweigerlich zum Scheitern verdammt sind und/oder man dabei nicht annähernd so viel Leidenschaft und Hingebung einbringen kann wie in lokale Beziehungen. Allerdings gibt es ja zweifellos auch die andere Seite – Leute die Fernbeziehungen quasi magisch anziehen, Glück damit haben und damit glücklich sind. (Hierzu zähle ich auch mich.)

Zweitere Personengruppe ist mit der Argumentation in solcherlei Sachfragen sicherlich besser dabei als die Konternden. Denn es gibt ganze Argumentationsreihen, die klar für Fernbeziehungen respektive für die Nicht-Ablehnung solcher sprechen. Hier anzuführen wäre nur einmal das offensichtliche Argument, dass das Spektrum an möglichen Partnerinnen bzw. Partnern viel breiter gefächert ist als im lokal begrenzten Bekannten- und Freundeskreis. Und natürlich lässt sich in Fernbeziehung auch eine sehr intensive Gefühlsempfindung und das gewisse Zugehörigkeitsgefühl verspüren, wenn nicht sogar um einiges intensiver als bei lokalen Beziehungen. Denn die Entfernung und dadurch zwangsweise bedingt (sehr) rare Treffen fördern doch offensichtlich die Intensivität der dann eingebrachte Leidenschaft und Liebe.

Ich will ja aber hier nicht offensiv für Fernbeziehungen Partei ergreifen, da ich auch viele Bekannte bzw. Freunde habe, die diesem Thema äußerst skeptisch gegenüberstehen; darum belasse ich es für nun bei diesem Meinungsbild.

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Die Liebe ist ein Schlachtfeld…

Sonntag, 13. September 2009

Die Liebe ist kompliziert. Oft ist sie schön, oft idyllisch, manchmal zerklüftet, manchmal eben, ab und zu steinig und ab und zu unzugänglich. Demnach ist sie leicht zu vergleichen mit einem Schlachtfeld – auf diesen Gedanken brachte mich eine gute Freundin – denn hier lassen sich viele parallelen ziehen. Es muss nicht unbedingt gesagt sein, dass die Liebe immer nur brutal, rau und unbarmherzig ist. Meistens spielen natürlich Gefühle der Zusammengehörigkeit, die Empfindung als “Fels in der Brandung”, und andere dem gleichzusetzende Gefühlszustände die Hauptrolle. Aber es gibt auch harte Zeiten. Zeiten des Unverständnisses, der bedeutungslosen Leere, der Bedeutungslosigkeit von ehemals so starken Gefühlen. Und das Schlimmste ist natürlich, dass man solche Momente meistens nicht vorhersehen kann. Wenn eines Tages noch alles nach idyllischem Zusammenleben aussah, kann am Folgetag schon ohne einprägsamen Grund pures Unverständnis regieren, glatte Verständnislosigkeit über gegenseitige Äußerungen oder Verhaltensweisen.

Oft macht man sich Hoffnungen aufgrund eigentlich bedeutungsloser Aktionen des geliebten Gegenübers, empfindet im Rausch der Liebe alles viel positiver als dies normalerweise der Fall wäre. Solange man die sprichwörtliche “rosarote Brille” auf hat, glaubt man gar erst an ein frühes Kriseln oder gar Ende der Beziehung, wenn man es Schwarz auf Weiß sieht oder erlebt. Und gerade dies ist natürlich unbeschreiblich hart, weil man in diesem Moment innerlich so zerbrochen ist, und einfach Zuneigung einer anderen Person braucht – Zuneigung aber, wie man sie nur in einer Beziehung erfahren kann… Erst dann fallen einem die eigenen Fehlvorstellungen oder Träume wie Schuppen von den Augen. Aber es hilft alles nichts. Denn: “Es ist kein Spiel. Es ist das Leben.”

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