Archiv für die Kategorie „Psychologie“
Mittwoch, 30. Dezember 2009
oder: Kommt man mit Paradoxie – rückwärts schneller – voran?
Oft hört man Liebesweisheiten. So ich in zwei von drei Filmen, die ich seit drei Tagen gesehen habe. In jenen zwei Filmen wurde folgender Spruch erwähnt, über den ich mir hier genauer Gedanken machen will:
Wenn du etwas liebst, lass es frei.
Kommt es zu dir zurück, gehört es dir.
Wenn nicht, hat es dir nie gehört!
(Quelle: http://liebes-sms-sprueche.beepworld.de/liebesweisheiten.htm)
Man möchte meinen, ich sei komplett verrückt, wenn ich dem zustimme. Aber nein, ich wurde NICHT kürzlich verlassen, ich habe KEINEN Liebeskummer und ich habe auch KEINE Beziehungsprobleme. Aus einer zu 100% glücklichen Beziehung mit meiner Sandra heraus kann ich aber diesen Worten doch vollen Glauben schenken. Denn sie treffen in jeder beliebigen Lebenslage zu. Auch wenn es so paradox scheint, dass es in manchen Fällen fast unmachbar ist, es stimmt. Wenn man an etwas herankommen will, muss man davon Abstand nehmen. Wenn man etwas unbedingt erreichen will, darf man es nicht verbissen versuchen. Und selbst wenn man seine gesamte Zukunft von einer Sache abhängig macht, muss man auf ebendies warten können. Nur so wird man noch zufriedener, noch glücklicher, noch mehr bestätigt in den eigenen Taten – selbst wenn andere Personen diese Taten für wahnsinnig erklären sollten.
Nehmen wir als Beispiel eine Trennung: Ihre Lebensabschnittspartnerin trennt sich aus unerfindlichen Gründen von Ihnen und Sie meinen, die Welt nicht mehr zu verstehen. Doch Sie sollten es daraufhin meiden, jene Dame mit Beleidigungen zuzumüllen, dass sich die Wände biegen, um die Vergangenheit gerechtfertigt zu wissen. Denn alles was Sie wollen ist doch, wenigstens wieder mit Ihrer Ex-Partnerin sprechen, ja ihr in die Augen sehen zu können. So paradox das klingen mag, das erreichen Sie durch einfache Geduld. Ich spreche aus Eigenerfahrung. Heute habe ich ein relativ problemloses, freundschaftliches Verhältnis zu meiner früheren Freundin.
Oder als ein weiteres Beispiel eine Fernbeziehung: Sie – in jugendlichem Alter – haben im Internet ein Mädchen kennen gelernt, in das Sie sich umgehend verliebt haben. Aber die Mutter jenen Mädchens ist so scheinbar intollerant, dass Sie kaum an ihre Tochter herankommen können ohne ständig auf der Hut zu sein mit jeder Äußerung, die Sie im Chat mit Ihrer Angebeteten tätigen – denn zu allem Überfluss wird der Chatverlauf von Zeit zu Zeit von der Mutter kontrolliert. Selbst hier liegt der Schlüssel zu Ihrem zweisamen Glück in der Geduld. Es bringt absolut nichts, sich in überschwänglicher Euphorie der Liebe und Wut auf intollerante Eltern – denn selbst dieses Verhalten hat seine Gründe in den Grundinstinkten des Homo sapiens – Schnellschüsse zu landen wie versuchte rechtliche Maßnahmen gegen die Mutter oder selbst Gedanken in diese Richtung. Mit Geld wird sich alles einrenken. Ihre Freundin wird erwachsener, die Eltern tolleranter, die Liebe größer, die gemeinsame Zukunft rückt näher. So einfach kann das Leben sein. Auch hier spreche ich aus Erfahrung, beziehungsweise befinde ich mich momentan gerade in diesem Prozess. Aber ich bin mir wohl gewiss, dass ich eines Tages, sofern wir nur Geduld haben, mit meinem Schatz, meiner Knuddelmaus – Sandra – uneingeschränkt glücklich werden kann.
An diesen beiden praxisnahen Beispielen hoffe ich, Ihnen demonstriert haben zu können, wie wichtig es sein kann, im Leben auf Paradoxie zu vertrauen – einfach mal genau das zu tun, was momentan gerade das falscheste zu sein scheint. Haben Sie nur Mut, es wird sich in den meisten Fällen lohnen!
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Schlagworte:Ausweg, Beepworld, Beispiel, Beleidigung, Beziehung, Chat, Dame, Fernbeziehung, Film, Geduld, Grund, Intolleranz, Jappy.de, juristisch, Kontrolle, Liebesweisheit, Mutter, Paradoxie, Partnerin, Person, rechtlich, Sandra, Spruch, Tat, Tochter, Trennung, Vergangenheit, Zitat
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Sonntag, 27. Dezember 2009
Heute Nacht, nachdem ich den Film “Der Glücksbringer” gesehen hatte, kamen Zweifel in mir auf. Genauer gesagt kochten Gedanken in mir wieder hoch, die mir vor langer Zeit gekommen waren. Diese Gedanken hatte ich damals allerdings verdrängt, wohl einfach als simpler Selbstschutz-Mechanismus. Denn die Themen, über die ich mir Gedanken gemacht habe, sind schier endlose Themen, über die Laien sicher ein Leben lang ergebnislos brüten können.
Brüten ist schon das erste Stichwort, wegen dem ich näher auf den Film vom Regisseur Mark Helfrich aus dem Jahre 2007 eingehen kann. Eine scheinbare Nebensache in diesem Film sind Pinguine, bei denen die Männchen die Eier auf Ihren Füßen ausbrüten, wobei sie sich natürlich eine geraume Zeit nicht vom Fleck bewegen können. Aufgrund dieser Tatsache müsste es sich bei dem Pinguinen im Film laut Wikipedia um Kaiser- oder Königspinguine handeln.
Die Lehrerin meines Deutsch-Leistungskurses in der Schule (Leininger-Gymnasium Grünstadt, MSS11) hat uns erst vor kurzem von einer wirklich grundlegenden Erkenntnis der Menschheit berichtet. Einer Erkenntnis, die wahrscheinlich wichtiger ist als Neil Armstrongs weltberühmter Satz bei seinen ersten Schritten auf dem Mond vom 20. Juli 1969 (“Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, ein riesiger Schritt für die Menschheit”, Quelle: Wikipedia), möglicherweise sogar wichtiger sei als die Erfindung des Buchdrucks. Und zwar die Relation des Makro- und Mikrokosmos zueinander. Die Feststellung, dass alles was sich irgendwo in den unendlichen Weiten des Universums findet, genauso beispielsweise in unserem Alltäglichen Leben eine Spur kleiner aufzufinden ist.
Die Diskrepanz zwei solcher Parallelen muss gar nicht so unvorstellbar groß sein. Es kann ganz einfach sein, dass Pinguin-Männchen aus ihrer primitiven Denkweise heraus zur Brutzeit keinen anderen Gedanken hegen, als den Nachwuchs gesund und munter auf die Welt zu bringen, und dabei sogar ihre eigenen grundlegenden Bedürfnisse vernachlässigen. Denn in dieser Zeit sind die Männchen wirklich auf die grundlegende Versorgung durch ihre Weibchen angewiesen, und dieses System scheint in der Tierwelt auch problemlos zu funktionieren. Warum also nicht so auch bei den Menschen? Auch sind Pinguine, vor allem die Gelbaugenpinguine, in einer Partnerschaft grundsätzlich treu. Die “Trennungsrate” bei diesen Tieren liegt bei nur 14%. Das scheint ja bei den Menschen zweifellos nicht zu zutreffen. Aber warum denn bloß nicht?
Sicherlich, die einfachste Antwort auf diese Fragen wäre: “Es ist einfach so, weil der Mensch ein erweitertes Bewusstsein und Denkvermögen gegenüber diesen Tieren hat.” Aber aufgrund dieser schnell geäußerten Feststellung läge auch eine Antwort auf die Hauptfrage nahe, auf die ich hier eingehen will: Gibt es Schicksal oder Prädestination? Darauf müsste die Antwort dann lauten: “Nein, nichts dergleichen gibt es.” Aber der Mensch sucht seit Urzeiten Antworten auf nicht klärbare Fragen und Besinnung in “höheren” Mächten. Höher bezeichnet hierbei wohl einfach die Vorstellung, dass das Bewusstsein und Entscheidungsvermögen dieser “Mächte” noch weiter sein muss als das menschliche im Vergleich mit dem tierischen. Ganz gleich, ob es sich dabei um einen wie auch immer betitelten Gott handelt, anderweitige spirituelle Kräfte am Werk zu sein geglaubt werden oder ganz einfach auf Prädestination respektive Schicksal vertraut wird.
Sicherlich, man kann nicht alles Immaterielle als eine Einheit ansehen, denn die Herangehensweise der “Gläubigen” ist jeweils komplett unterschiedlich. Aber man kann über alles Abstrakte sagen, dass der Mensch nur eine Wirkung auf sein irdisches Dasein spürt, wenn er wirklich verinnerlicht, woran er zu glauben glaubt. So sehe ich mich als Agnostiker, aber habe mich komplett dem Schicksal beziehungsweise der Prädestination verschrieben, wobei Schicksal ja eigentlich auch als eine Art der Prädestination gesehen werden könnte. Diese beiden Begriffe könnten bei näherer Betrachtung komplett ineinander verschmelzen.
Somit sei die einleitende Frage von nun an von mir mit einem glasklaren “Ja.” beantwortet…
(Teil 2: Anwendbarkeit auf Beziehungen)
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Schlagworte:Agnostizismus, Prädestination, Schicksal
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Montag, 28. September 2009

Statistik: Mobbing am Arbeitsplatz
Mobbing. Ein weitreichendes Phänomen, das bislang aber noch nicht einmal wirklich als Straftatbestand im juristischen Sinne gilt. Die Definition lautet nach dem Fremdwörterbuch des Dudenverlages, einen Kollegen ständig zu schikanieren, quälen und verletzen, beispielsweise in der Schule (“Bullying”), am Arbeitsplatz, im Sportverein, im Altersheim oder im Gefängnis.
Das zeigt eindeutig, dass Mobbing auch in Gesellschaftsschichten verbreitet ist, von denen man es unter Umständen gar nicht gedacht hätte. Aber Mobbing geschieht zumeist im Verborgenen, da sich die Opfer oft nicht trauen, damit an die Öffentlichkeit zu treten. Und das ist das eigentliche Hauptproblem. Es gibt viel zu wenige Einrichtungen oder Organisationen, die sich der Vorbeugung von Mobbing oder Unterstützung der Opfer widmen.
Seit dem 18. August 2006 gibt es in Deutschland das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), das an EU-Recht angelehnt ist. Ähnliche Regelungen gelten in allen Mitgliedsländern der Europäischen Union (EU) und deshalb entscheidet letztendlich auch der Europäische Gerichtshof (EuGH) über die jeweilige Auslegung. Laut mobbing-hilfe.de wird in § 3 AGG der Tatbestand des Mobbing erstmalig in einem deutschen Gesetz geregelt. Es sei dort zwar von “Belästigung” die Rede, allerdings seien sich alle Juristen darüber einig, dass Belästigung im Sinne des AGG und Mobbing gleichzusetzen seien.
Damit ist schon einmal ein Grundstein zu flächendeckender juristischer Ahndung von Mobbing gesetzt. Allerdings hat dieses Gesetz einen Schwachpunkt: Es werden nur Mobbing-Fälle aufgrund der der Rasse, der ethnischen Herkunft, der Religion, der Weltanschauung, des Alters, wegen Behinderung, des Geschlechts oder der sexuellen Orientierung abgedeckt, was mit den acht europarechtlichen Merkmalen in Zusammenhang gebracht werden kann (§ 1 AGG).
Was aber, wenn Mobbing zweifellos vorliegt, aber keines der acht europarechtlichen Merkmale greifen kann? Dann greift das AGG nach seinem Wortlaut nicht. Hierbei lässt sich auf die Rechtssprechung der kommenden Jahre warten. Denkbar ist, dass Gerichte schematisch danach schauen, ob eine Belästigung nach einem der acht geschützten Kriterien vorliegt. Sollte dies nicht der Fall sein, greifen idealerweise allgemeine Grundsätze.
Aber meine Idee einer Initiative “Aktionen gegen Mobbing” ist noch tiefgreifender. Es reicht nicht, einfach die Mobbenden per Gesetz zur Strecke zu bringen, wenn das überhaupt möglich ist. Die Opfer brauchen in vielen Fällen Beratung, persönliche Gespräche, idealerweise eine Psycho-Analyse, um die durch Mobbing entstandenen mentalen Schäden abschätzen und ihnen entgegenwirken zu können. Und es gilt auch, sich im Endeffekt für ausreichend gesetzlich festgeschriebene Strafmaße für alle Arten von Mobbing einzusetzen. Auch ist es von größter Notwendigkeit, die Öffentlichkeit immer wieder aufzurütteln und auf das in allen Gesellschaftsschichten verbreitete Phänomen Mobbing aufmerksam zu machen. Denn nur so kann man eine wirksame Prävention respektive Intervention von Mobbing erreichen.
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Schlagworte:AGG, Ahndung, Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz, Alter, Altersheim, Analyse, Arbeitsplatz, Auslegung, Behinderung, Belästigung, Beratung, Bullying, Definition, Dudenverlag, Einrichtungen, EU, EU-Recht, EuGH, Europäische Union, Europäischer Gerichtshof, Fall, Fremdwörterbuch, Gefängnis, Gericht, Geschlecht, Gesellschaftsschicht, Gesetz, Gespräch, Grundsatz, Grundstein, Hauptproblem, Herkunft, Initiative "Aktionen gegen Mobbing", Intervention, Jahr, Jurist, Kollege, Kriterium, Mentalität, Merkmal, Mobbing, Notwendigkeit, Öffentlichkeit, Opfer, Organisationen, Orientierung, Phänomen, Prävention, Psyche, Rasse, Recht, Rechtssprechung, Religion, Schaden, Schema, Schule, Schwachpunkt, Sexualität, Sinn, Sportverein, Straftatbestand, Tatbestand, Unterstützung, Vorbeugung, Weltanschauung, Wortlaut, Zusammenhang
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Samstag, 26. September 2009
Blindes Vertrauen in einer Fernbeziehung kann tödlich sein. Auch wenn Sie sich jetzt als Sympathisant dieser neumodischen Art von Beziehungen denken mögen: “Ach lass den komischen Typ da doch reden” – Ich habe selbst schon zweimalig diese unangenehme Erfahrung machen müssen, dass blindes Vertrauen absolut tödlich ist. Auch wenn man nach der ersten Erfahrung mit dem Verlassen werden in der nachfolgenden Beziehung versucht, solcherlei Szenarien durch Ansprache und Versprechen bzgl. der schwierigen Thematik einer möglichen Trennung nach Möglichkeit komplett vorzubeugen, es hilft alles nichts. Die Dinge nehmen ihrem Lauf, so dass man fast schon an Prädestination glauben müsste… Und die Gründe für eine Trennung sind im Nachhinein nur schwer, wenn überhaupt, zu ergründen. Aber in jeder Beziehung ist damit zu rechnen, dass selbst bei idyllischsten Verhältnissen und dem Anschein themenübergreifender Seelenverwandtschaft eine Trennung nicht ausgeschlossen ist…
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Schlagworte:Ansprache, Art, Beziehung, Erfahrung, Fernbeziehung, Grund, Prädestination, Seelenverwandtschaft, Sympathisant, Szenario, Thematik, Trennung, Verhältnis, Versprechen, Vertrauen, Vorbeugung
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Samstag, 19. September 2009
Ein Burnout-Syndrom (engl. (to) burn out: „ausbrennen“) ist ein Zustand ausgesprochener emotionaler Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit [...]
(Quelle: de.wikipedia.org; Stand: 09.09.09 18:59 UTC)
Dieses Syndrom, welches nach der internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD, engl.: International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems) sogar als “Zustand der totalen Erschöpfung (Hervorhebung des Autors)” bezeichnet wird, tritt wohl am häufigsten bei Personen wie beispielsweise Lehrern, Ärzten und Krankenpflegepersonal auf, die oft und ausgiebig mit ihrem Klientenkreis zu tun haben und denen auch außerhalb ihrer Arbeitszeiten ihr Job noch nachgeht. Burnout kann aber auch nahezu alle anderen sozialen Gruppen treffen, von Schülern über Wissenschaftler bis hin zu Langzeitarbeitslosen sowie Rentnern sind Krankheitsfälle bekannt.
Selbst ich bemerke schon einige Anzeichen in meinem Verhalten, die laut Wikipedia Warnsymptome der Anfangsphase des Syndroms sind. Hier seien einmal alle aufgelistet nach dem Vorbild der Wikipedia, wobei ich diejenigen grün markiert habe, die augenscheinlich bei mir zutreffen, und jene rot, mit denen ich mich (noch) nicht identifizieren kann. Allerdings sei angemerkt, dass die Symptome bei rein objektiver Betrachtung wohl bei weitem nicht so gravierend auffallen würden bzw. viele der Symptome auch fließend ineinander übergehen, so dass diese Übersicht nicht überzubewerten ist.
- vermehrtes Engagement für bestimmte Ziele
- man arbeitet nahezu pausenlos
- verzichtet auf Erholungs- oder Entspannungsphasen
- fühlt sich unentbehrlich und vollkommen
- um das darzustellen, entwerten Betroffene häufig andere Teammitglieder
- und machen sich so bei Kollegen unbeliebt
- der Beruf wird zum hauptsächlichen Lebensinhalt
- Hyperaktivität
- Nichtbeachten eigener Bedürfnisse
- Verdrängen von Misserfolgen
- Beschränkung sozialer Kontakte auf einen Bereich, zum Beispiel die Kunden, Partnervernachlässigung
- Erschöpfung
- chronische Müdigkeit
- Suche von Ablenkung und Trost in Alkohol, Tabak, Internet- und Computeraktivitäten, vielem Essen oder häufigerem Sex
- Konzentrationsschwäche
- Schlafstörungen
- Drehschwindel
- Angstzustände
Wie Sie sehen, überwiegen die Anzeichen für eine bestehende Frühphase des Burnout-Syndroms glasklar. Allerdings könnten diese Tatsachen ja auch anderweitig bedingt sein und somit nur fälschlicherweise als frühe Anzeichen für das Burnout-Syndrom gedeutet werden. Allerdings kann ich Ihnen auch nur nahelegen, diese Punkte an sich selbst zu prüfen und ggf. Gegenmaßnahmen zu ergreifen…
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Schlagworte:Anzeichen, Arzt, Bedürfnis, Burnout, Engagement, Entspannung, Erholung, Frühphase, ICD, Kollegen, Krankenpfleger, Langzeitarbeitsloser, Lebensinhalt, Lehrer, Misserfolg, Rentner, Schüler, Syndrom, Übergang, Wikipedia, Wissenschaftler
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Dienstag, 8. September 2009
Vor einiger Zeit habe ich eine Bekannte gefragt, die schon seit längerer Zeit eine Beziehung hat:
Sag mal, wie oft ist es deiner Meinung nach normal, in einer (jungen) Beziehung passiv an Trennung zu denken?
Und sie meinte:
Alle 2-3 Tage (…)
Natürlich entspricht diese Antwort der Wahrheit und ist wohl auch eine weit verbreitete Tatsache. Allerdings sollte man sich einmal darüber Gedanken machen, ob nicht eine Antwort im Sinne von
Eigentlich nie.
idealer wäre. Denn wenn beide Partner in einer festen Beziehung diese Tatsache vertreten würden, könnte es – rein theoretisch (aber evtl. nur subjektiv) betrachtet – nie zu einer Trennung kommen. In vielen anderen Lebenssituationen erlebt man es gleichermaßen, dass die Angst vor einer Tatsache ebendiese Tatsache erst Wahrheit werden lässt; und wenn das auch auf Beziehungen zuträfe, wären die Folgen ja fatal, um nicht zu sagen in ihrer Gesamtheit undenkbar. Trennungsangst in einer Beziehung führt nämlich wirklich nicht selten zur Trennung per se. Bleibt nur die Frage, ob man im Nachhinein – also nach erfolgter Trennung – nur der im Gedächtnis an die Vergangenheit sehr selten dagewesenen Trennungsangst, und damit doch letztendlich sich selbst als einem Subjekt der “Tatsache Trennung” die Schuld an dem Außeinanderbrechen der Beziehung gibt, oder sich dafür – objektiv betrachtet – andere Gründe finden lassen.
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Schlagworte:Beziehung, Grund, Lebenssituation, Objektiv, Subjektiv, Tatsache, Trennung, Trennungsangst, Wahrheit
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Freitag, 4. September 2009
Zeitmanagement beschäftigt sich mit den Problemen, die eine hohe Anzahl von Aufgaben, Terminen etc. mit sich bringen, wenn die zur Verfügung stehende Zeit begrenzt ist.
(Quelle: de.wikipedia.org; Stand: 26.08.2009)
Gerade für mich wird dieses kleine Wörtchen, Zeitmanagement, zur Zeit immer bedeutender und essentieller für eine stressfreie Tagesplanung – sofern ich überhaupt noch einen stressfreien Tag haben kann. Zuallererst die Schule an Vormittagen, nachmittags die erforderliche Erledigung der schulischen Hausaufgaben. Dann mein Studium als Gepr. Web-Designer (SGD), das im Moment meiner Meinung nach sehr leidet unter meinen zusätzlichen Verpflichtungen. Weiterhin Montags nachmittags zwei Termine und Mittwochs einen. Manche von Ihnen werden sagen: “Das ist doch gar nichts! Ich arbeite den ganzen Tag in einem Job, der viel von mir fordert und mir nicht einmal Spaß macht, und der Junge da behauptet er hat Stress mit seinen paar Verpflichtungen!” Aber solche subjektiv abwertenden Aussagen sind durchweg nicht berechtigt. Denn den Stress, den man hat, stellt man sich nicht selten nur vor bzw. es ist ausschließlich die Angst vor solch enormem Stress, die uns dann wie ebendieser erscheint und man merkt dann noch nicht einmal, dass der ganze Stress tief in der eigenen Psyche verwurzelt ist. Aber im Endeffekt ist es in den meisten Fällen so, dass nach Zeitspannen mit übermäßigem Stressfaktor immer noch ein unumgänglicher Rest der Angst vor der Wiederholung derlei Stresssituationen in den Tiefen der eigenen Gehirnwindungen zurückbleibt… Das einzige, was wohl dagegen hilft, ist, sich das genaue Gegenteil einzureden, nämlich dass man keinen Stress hat, auch falls man manchmal wirklich welchen haben sollte.
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Schlagworte:Aufgabe, Problem, Psyche, Schule, Stress, Stressfaktor, Studium, Tagesplanung, Termin, Zeit, Zeitmanagement
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