Teil 2: Anwendbarkeit auf Beziehungen

(Teil 1: (Gibt es) Schicksal oder Prädestination?)

Nun ist die naheliegenste Frage ja wohl, ob die Regeln von Schicksal respektive Prädestination auch auf ein in meinem Blog oft angesprochenes bzw. angeschriebenes Thema, Beziehungen, anzuwenden sind.

Meiner bescheidenen Meinung nach sind sie es, auch wenn manche Leute mir nachsagen, dass ich keine Ahnung von Liebe hätte. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

Es scheint natürlich vorbestimmt zu sein, wann und wie, mit welchen Hürden und Schwierigkeiten, in welchen Lebenssituationen und unter welchen Umständen man den wirklichen Partner für ein ganzes Leben kennen lernt – oder auch nur einen vermeintlichen Lebenspartner. Das Ende einer missglückten Beziehung, in die viele Hoffnungen und Zukunftspläne gesetzt waren, muss nicht zwingend den Weltuntergang bedeuten. Sicherlich, in seltenen Fällen könnte man damit leichtsinnigerweise seine einzig große und wahre Liebe fürs Leben einfach so verspielt haben. Aber in den meisten Fällen folgt diese noch in der Zukunft.

Ich für meinen Teil kann von Glück behaupten, all dies offensichtlich schon durchgemacht zu haben. Ich dachte bereits bei meiner allerersten Beziehung, die natürlich einige schöne Momente barg, dass sie eine Liebe fürs gesamte Leben wäre. Aber da habe ich mich getäuscht. Denn nach sieben Monaten war es einfach so, ohne scheinbar gravierende Gründe, möglicherweise sogar ohne jegliche nennbare Gründe, vorbei. Einfach so vorbei.

Ich habe damals den Fehler gemacht, viel zu viele Erwartungen in diese Beziehung gesetzt zu haben, weil ich in der Beziehung einfach Zuneigung fand, die ich in meinem für manche Leute wahrscheinlich minimalistisch scheinenden Freundeskreis so nie hätte erfahren können. Darum bedeutete damals, am 8. Dezember 2008 um 19:28 Uhr, die Trennung für mich (fast) einen Weltuntergang. Aber ich habe mich wieder aufgerappelt, wenn auch erst nach Monaten. Und es hat sich gelohnt. Zwischenzeitlich dachte ich, ich hätte wirklich die größte Liebe verspielt, da ich Ablenkung in flüchtigen Fernbeziehungen suchte, die mich in ihrer Gesamtheit unbefriedigt ließen. Aber nach fast einem Jahr vergeblichem Warten, immer wiederkehrenden Schuldgefühlen und Unzufriedenheit mit mir selbst sollte sich das Blatt wenden. Ich habe durch reinen Zufall – und ich glaube fest daran, dass es Schicksal war – im Steinzeitspiel 2 Anfang November ein Mädchen besser kennen gelernt und am 11.11.2009 schließlich lieben gelernt. Meine Sandra!

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Information:  Aktuell parallel zur Schule (11. Jahrgangsstufe) ein Fernstudium als "Gepr. Web-Designer (SGD)".


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